mittag verſtrich unter allerlei Anordnungen Nachmittags machte ich einen Spatziergang längs den Ufern der Elbe. Es war eine druͤk⸗ kende Hitze und ich war ſehr erfreut, als ein freundlicher ſich weit ausdehnender Park mich in ſeinen Schatten aufnahm.
Ich war wohl eine Stunde darin herum⸗ gegangen und wollte bereits zuruͤckkehren, als ich einen alten Mann gewahr wurde, der mit dem Ruͤcken an eine Eiche gelehnt, wehmuͤthig vor ſich hinſtarrte. Seine Kleidung war ein⸗ fach aber reinlich, ſein Aeuſſeres nicht impo⸗ nirend aber anziehend. Ich trat naͤher, es war derſelbe, der geſtern am Baumhanſe ge⸗ landet und heute Morgen bei mir vorbeigegan⸗ gen war. Ich ließ mich mit ihm in ein Ge⸗ ſpraͤch uͤber gleichguͤltige Gegenſtaͤnde ein. Er war nicht ſehr geſpraͤchig, aber auch nicht zu⸗ ruͤckhaltend, ſeine Fragen und Antworten beide gleich beſcheiden, ſeine Ausſprache verrieth den Englaͤnder. Von unſerm Standpunkt aus hat⸗


