———
— 311—
Der Arzt nahm den Arm des Quarantaine⸗Voigts, der ſo ſchwach war, daß er ſich kaum aufrecht zu erhal⸗ ten vermochte. Aber nur wenige Schritte hatten ſie ſich entfernt, als der Mann, welcher den Arzt herüber ru⸗ derte, in der Jolle laut aufſchrie. Schnell wandte ſich Jener dorthin.
„Das iſt der Schrei eines Mannes, der bald für immer verſtummen ſoll,“ ſagte der Arzt.„Wenn ich dieſen Ton höre, weiß ich, was ihm folgt. Er war der
Letzte von Denen, die aus der Corvette mit mir her⸗
übergekommen ſind. Dachte, der kräftige Mann würde dem Fieber widerſtehen. Nun iſt auch dieſe Hoffnung h
Er brachte den Matroſen mit vieler Mühe an das Land und ließ ihn darauf aus ſeinen Armen auf den Schnee gleiten:
„Du bekommſt ein kühles Lager, mein Junge. Aber ich bin nicht ſtark genug, Dich auf ein anderes zu tra⸗ gen. He! Hollah! Iſt Niemand da, der mir eine Hand leiht?“
Ole Neen war bei Wege und trug den Kranken hinein. Es war ſtill am Strande.
Skuld ging den Geſchäften des Hauſes nach. Jerta hatte ihr verſprochen, ruhig zu ſein, und darauf bauend, entfernte ſie ſich. Auf das Geräuſch, welches die Neu⸗ angekommenen verurſachten, erſchien Jerta, um ſich nach


