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Fahrt aufrecht. Einer von ihnen ſtand am Steuer; die beiden Andern mühten ſich mit der Stellung der Se⸗ gel ab. Das Volk rottete ſich zuſammen und ſprach eifrig miteinander. Dann drangen ſie in geſchloſſener Reihe zum Halbdeck vor. Capitain Osrick trat ihnen mit ge⸗ waffneter Hand entgegen.
„Thut die Dinger weg, Herr,“ rief der Zimmermann der ſich zum Wortführer aufſchwang.„Es denkt kein Menſch daran, Euch ein Leides zu thun. Aber das Un⸗ glück, welches über uns gekommen iſt, fordert, daß wir es zu bewältigen trachten und ich denke, Ihr werdet einem vernünftigen Worte nicht abgeneigt ſein.“
„Redet!“
„Die Türken haben die Peſt in unſer Schiff gebracht. Bleiben wir an Bord, ſind wir Alle geliefert. Laufen wir irgendwo binnen, ſtellt man uns unter Quarantaine und wir ſind nicht beſſer daran, denn der Giftſtoff bleibt in unſerer Nähe. Darum wollen wir uns davon machen, ſo lange wir noch geſund ſind. Laßt uns das nächſte Land andienen und mit den Böten landen. Jeder zieht dann des Weges, der ihm gefällt und wir ſind ge⸗ borgen.“
„Und das Schiffd Und die Ladung?“ entgegnete der
Capitain.„Und die Verantwortung, die mich trifft,
wenn ich das Alles, nach Euerm Rathe, treulos preis⸗ gebe?“


