Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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wart's auflodernder Zorn über die Furcht, er reißt das Fenſter auf und ſchilt hinab: Traun, blinde Leute kann ich in meinen Dien⸗ ſten nicht gebrauchen. Schlummre, Du Traͤu⸗ mer, in's Teufels Namen! Der Burgwart erſchrickt ob ſolchen Morgengruſſes und er⸗ blickt nun auch den Alten, der jetzt ſeine ge⸗ falteten Haͤnde empor hebt, gleichſam als wolle er Verzeihung fuͤr den ausgeſtoßenen Fluch vom Himmel herabflehen. Der Waͤch⸗ ter tritt ihm einen Schritt naͤher, wagt ſich jedoch nicht in ſeine Nahe, ſondern begnügt ſich damit, ihn vom Kopfe bis zu den Fuͤ⸗ ßen und von den Fuͤßen bis zum Kopfe mit ſeinen großen Augen zu meſſen, verſucht es auch einige Male ihn anzureden, aber immer verſagt ihm die Stimme. Jetzt wendet ſich der Greis langſam um, und zwar nach ihm, dem Burgwart. Dieſer ſeufzt uͤber die Ge⸗ fahren ſeines Amtes und iſt entſchloſſen, der Schuldigkeit eines treuen Dieners eingedenk, ſein Leben zu wagen; er räuspert ſich daher,