Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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Ohne ſich von der Stelle zu bewegen, und noch immer die Leiter feſthaltend, exami⸗ nirt er erſt mit weit geoͤffneten Augen und dann mit den zart empfindenden Fingerſpi⸗ tzen ſeinen neuen Aufenthaltsort. Schon der Geruch ließ ihn ahnen, wo er ſei; noch deut⸗ licher uͤberzeugte ihn aber bald Geſicht und Gefühl, daß er ſich in einem Todtengewoͤlbe befinde.Nun, Georg! ſo redete er ſich ſelbſt vertraulich an,dein gehofftes Gluͤck war nur eine Seifenblaſe. Es iſt Alles vorbei, Alles verloren. Sah ich es dem hundsfoͤtti⸗ ſchen Kopfe bald an, daß er mein Verderben beſchloſſen habe, das ſah ich; denn will ein Kunſtmaler nicht ein Pfuſcher ſein, ſo muß er vor allen Dingen, beſonders wenn er Por⸗ traits zu malen beabſichtigt, die Phyſiogno⸗ mien, Gebehrden und Mienen ſtudiren und aus dieſen allen nicht bloß den Charakter im Allgemeinen, ſondern auch die gegenwaͤrtige Stimmung der Seele, die Situation des Ge⸗ Gemuͤths richtig zu deuten wiſſen. Nun wohl,