Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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dieſes Stuͤck? Halb ſcherzend und halb im Ernſte erinnerte Fuͤrſt Maximilian daran, wie die Durchlauchtige Frau Schwaͤgerin in dem nun fur dieſelbe bald verfloſſenen Jahre auf einer Fahrt nach Schoͤnthalau in Folge eines Durchgehens der Pferde in dem wilden Gießbache beinahe das koſtbare Leben einge⸗ bußt habe; daß ſie jedoch mit des Allmaͤch⸗ tigen Beiſtande noch gluͤcklich gerettet worden ſei. Nichts ſei mehr im Stande, dieſe Ret⸗ tung deutlicher zu bezeichnen, als das vor⸗ geſchlagene bibliſche Stuͤck. Der jungere Fuͤrſt gab nun zwar zu, daß dies eine paſſende Allegorie abgeben moͤge, daß er jedoch eine Wette von einhundert Stuͤck Friedrichsd'or eingehen wolle, behauptend, der eine Mann könne und werde das Gemälde in acht Tagen nicht fertigen.Topp, es gilt! ſagte Fuͤrſt Maximilian,und ich verpflichte mich, dafuͤr ſorgen zu wollen, daß dem Maler keine Huͤlfe zukomme. Morgens ſchließt man ihn in die Kapelle ein, Abends läßt man ihn