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ſten Male erblickt hat, eingeſegnet. Die Trauung mit Fortunette verlangt der Ma⸗ ler aber von dem theuern Bruder, jedoch in der Kirche des Dorfes, wo jener ehrwuͤrdige Geiſtliche wohnt, dem er die erſte Kunde von ſeinem Bruder verdankt, jedoch der Fuͤrſt Mapimilian beſtand ausdruͤcklich darauf, daß Lichtung in der Siegwarts⸗Kapelle ge⸗ trauet wurde, und ſo mußte man gehorchen.
Zwar befiel den Maler eine Art von Schwindel, als er mit Fortunette in das heilige Gebaͤude trat, das ihm unverdienter⸗ maßen ſo viel Glück bereitet hatte, doch überwand er auch dieſe Angſt und ſandte ein gefuhlvolles Dankgebet zum Throne des Al⸗ lerhoͤchſten. Die ganze fürſtliche Familie hatte dieſen Trauungen beigewohnt, und die Fur⸗ ſten wollten noch einen Beweis hoͤchſt Shrer Huld geben. Daher wurden Alle, die von Fortunette im Gaſthofe zum goldenen Kar⸗ pfen bewirthet worden waren, verſteht ſich, ſie ſelbſt ebenfalls nebſt ihrem Gatten, auf Fortunenſchacht unter rauſchender Muſik hin⸗ auf gefahren und von den Füͤrſten und der Furſtin gnädigſt empfangen. Jene 100 Fried⸗ richsd'or, die Fuͤrſt Ferdin and gewann, er⸗ hielt der Maler als Geſchenk. Ein glaͤnzen⸗ der Fackelzug, von den Bergleuten gebildet, mit Muſik und Kanonenſalven, beſchloß die⸗ ſen wichtigen, dieſen Ehrentag. Zu Mitter⸗ nacht ſtimmten ſaͤmmtliche Berg⸗ und Huͤt⸗


