Teil eines Werkes 
4. Band (1841)
Entstehung
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Valentin Vor

Chatam Place erreichte; hier machte er Halt, heftete die Augen auf den Boden, ließ die Haͤnde ſinken und murmelte laut. Nachdem er ſo eine Weile geſtanden, ohne die Au⸗

gen aufzuſchlagen, brach er plotzlich wieder auf, und eilte uͤber die Bruͤcke, allem Anſchein nach in der Abſicht, raſch nach Hauſe zu kommen. Als er jedoch eben den mittlern

Bogen der Brucke erreicht hatte, eilte er in einen der Aus⸗ baue und ſprang auf den Sitz. Valentin flog ihm nach, und rief ſeinen Namen. Der Ungluckſelige horte ihn und ſprang mit einem gellenden Hohngelächter uͤber die Balu⸗ ſtrade, und Valentin kam eben noch fruͤh genug anum das Brauſen des über dem ungluͤcklichen zuſammenſchlagen⸗ den Waſſers zu hoͤren.

Beiſtand war unmoͤglich.»Polizei!... Polizei!... Huͤlfe!... Huͤlfe!« rief Valentin, und eilte nach der Treppe. Da nahte Jemand.

»Ein Mann hat ſich von der Brͤcke geſtuͤrzt!« rief Valentin.»Wie koͤnnen wir ihn retten?«

Ich fuͤrchte, wir werden ihm nicht helfen können,« ſagte der Fremde.»Es iſt Niemand von den Waſſerleu⸗ ten in der Naͤhe.«

Valentin ſprang die Treppe hinab, und der Fremde fo'gte Es war Ebbe und das Waſſer ſehr flach. Alle