Teil eines Werkes 
4. Band (1841)
Entstehung
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34 Valentin Vor

ten, ſo thun Sie das in Gottesnamen. Nur martern Sie

uns nicht mehr mit dieſem ſchrecklichen Pfeifen.« »Kommen Sie, lieper Freund,« rief Llewellen.„Fir

hapen Erlaupniß pekommen, zu kehen.«

»Sie, Herr!... Aber Valentin wuͤnſcht zu bleiben.«

Das war denn auch in der That der Falh, er wuͤnſchte wirklich zu bleiben; denn er ſehnte ſich, allein mit Louiſen zu reden, und zwar uͤber einen Gegenſtand, der ihn direct zum Ziele fuͤhren ſollte.

Louiſe jedoch wußte davon kein Wort. Als ſie ſagte, Valentin wuͤnſche zu bleiben, that ſie das aus bloßer Spe⸗ culation, aber wenn gleich dieſe Speculation vollkommen mit ihren Wuͤnſchen uͤbereinſtimmte, ſo realiſirte ſie doch keineswegs die Hoffnung, Fred dadurch loszuwerden. Er wuͤnſchte ſo ſehr als möglich, ſich zu entfernen; nichts aber konnte ihn dahinbringen, ohne Valentin das Haus zu ver⸗ laſſen. Wohin er auch gehen mochte, ſein„ ferther Freund⸗ mußte ihn begleiten, ein umſtand, der in dieſem Augenblicke ſowohl Valentin als Louiſen hochſt läͤſtig erſchien.

»Fred, Sie haben wohl die Guͤte, mir Poodle's Ge⸗ dichte aus der Bibliothek zu holen,« ſagte Louiſe, der es war, als ob Valentin ihr etwas mitzutheilen wuͤnſche.

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