der Bauchredner. 9
durchaus nicht verträglich, etwas Anderes zu thun, als was ich vorſchlage. Aber was iſt Ihre Meinung, mein werther Freund?« wandte er ſich zu Onkel John.»Sie haben bis jetzt geſchwiegen. Halten auch Sie es fuͤr zu rechtfertigen, wenn ich meinen Bruder und deſſen Familie dem äußerſten Mangel und Elend preisgebe? Glauben Sie nicht vielmehr, daß er ſchon hinreichend beſtraft ſei?«
„Sehen Sie,« erwiderte Onkel John,„ich befinde mich in einer eigenthuͤmlichen Lage. Ich verſprach Ihrem Bruder, nach beſten Kräften Alles auszugleichen, was die umſtände an Erbitterung in Ihnen erzeugt haben koͤnn⸗ ten:— ich verſprach ihm das unter der Bedingung, daß er Sie augenblicklich aus dem Irrenhauſe befreite. Es war eine Art Contract zwiſchen uns; aber nun er ſeinen An⸗ theil daran erfullt hat, finde ich es ungemein ſchwierig, den meinigen zu erfuͤllen. Es waͤre mir daher weit lieber, wenn die Sache ohne mich abgemacht werden koͤnnte, denn waͤh⸗ rend ich mit gutem Gewiſſen nichts Guͤnſtiges fuͤr den Mann ſagen kann, bin ich durch mein Verſprechen gebun⸗ den, nichts gegen ihn zu ſagen, und ſelbſt dann bin ich noch nicht gewiß, daß ich wirklich Alles gethan habe, was mein Verſprechen erheiſcht.«
»Ei,« ſagte Goodman,»Sie haben nichts weiter


