14 Valentin Vor
Valentin.»Wir wollen einſchlafen, und ſie werden dann allmaͤlig ſchon von ſelbſt aufhoͤren.«
„Das iſt leicht geſagt!... Wir wollen einſchlafen!... Aber wer iſt das denn im Stande?« rief Beagle.„Hol der Teufel die Katzen. Ich wollte, es gäbe keine einzige unter der Sonne... wahrhaftig, das wollte ich! Segar wenn man ſie hinausjagt... Hilf Himmel! hören Sie nur die eine iſt jetzt grade ſo recht im Zuge Ich wuͤnſche von Grund meines Herzens, daß dies der letzte Athem ſein mochte, den ſie in der Kehle hat.«
Waͤhrend Mr. Jonas Beagle dieſe hoͤchſt geeigneten Be⸗ merkungen machte, quälte ſich Valentin mit aller Anſtren⸗ gung, dasjenige verſchiedenartige durchdringende Geſchrei hervorzubringen, welches dem Katzengeſchlechte eigenthuͤmlich iſt, und für einen Mann, der nur eine ſehr oberflächliche Kenntniß von der grammatikaliſchen Conſtruction der Spra⸗ che dieſer Race hatte, entwickelte er— dieſe Gerechtigkeit muß man ihm widerfahren laſſen— einen Grad von Ge⸗ läufigkeit, der ihm aue Ehre machte. Er ſchnurrte, und miaute, und kreiſchte, und ſpann, und ſpie, bis der Schweiß ihm aus jeder Pore drang und ſein ganzes Betttuch durch⸗ näßte. »In der That, eine allerliebſte Situation,« bemerkte


