Teil eines Werkes 
1. Band (1840)
Entstehung
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der Bauchredner. 243

rief der ſidele Herr, indem er näher trat.Es dauert mich... Sie ſehen ſo blaß aus... daß Sie mir nur ja keinen Schnupfen kriegen!«

Ich bin Ihnen ſehr verbunden,« ſagte Valentin, der, obſchon er ſeine Freundlichkeit zu ſchätzen wußte, ihn in die⸗ ſem Augenblicke doch zu allen Teufeln wuͤnſchte.

»Vielleicht befiehlt die junge Dame ein Tropfchen?« fuhr der unermuͤdliche Quälgeiſt fort.»Nippen Sie ein 1 wenig, Miß! Das thut dem Herzen wohl.... Meine 3 Frau behauptet, Sie kämen zu liegen, wenn Sie es nicht

thäten, und was ſie ſagt, ſehn ſie, das iſt ſo gut, als waͤre es gedruckt.«

Die Dame jedoch lehnte es hoͤflich ab, und nachdem . Valentin von ihr und ihrem Vater noch manchen herzlichen Dank empfangen, nahm er Abſchied von ihnen und ging auf

das Verdeck. Gravesend erſchien und der Capitain erlangte glücklich ſeine gewohnte Ruhe wieder; obgleich der Burſche mit dem angeſtrengteſten Eifer ſeine Pflicht zu erfullen geſucht hatte, ſo war er doch keineswegs uͤberzeugt, daß der Capitain . hinſichtlich des»Durchwalkens« nicht Wort halten wuͤrde. Zwar ſprach der Capitain freundlicher mit ihm, als er vielleicht je gethan, das ſteigerte aber nur noch mehr den