Teil eines Werkes 
1. Band (1840)
Entstehung
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Valentin Vor

brachte Ruck warf ihn ſo heftig zuruͤck, daß er rucklings in den Strom ſchlug.

Mein Vater!... o, mein Vater!« rief die Dame und ſank ihm mit ausgebreiteten Armen ohnmächtig nach.

»Rettet ſie!«... ſchrien funfzig von den Paſſagieren zugleich.

»Laßt das Boot los!« rief der Fährmann,laßt das Boot los!« Aber die Hand deſſen, der den Bootshaken hielt, war kraftlos, und als die an einander geklammerten Koͤrper mit der Fluth dahinſchwammen, eilte Valentin an den Stern des Schiffes und ſtuͤrzte ſich in den Strom. Die Kraft, mit welcher er ſprang, trieb ihn tief hinab; ſeine Kleidungsſtuͤcke wurden vom Waſſer ſo ſchwer, daß er ſich kaum wieder emporarbeiten konnte, und als ihm dieſes end⸗ lich gelang, befand er ſich in bedeutender Entfernung von jenen; aber er ruderte mit aller Macht, und erreichte ſie in dem Augenblicke, wo ſie auf immer verſinken wollten.

Das erſte, was er faßte, war das Haar des Vaters, der nun augenblicktich ſich an die Hand zu klammern ſtrebte, die ihn gefaßt hielt; aber Valentin wich dem Griffe geſchickt aus, bemächtigte ſich des Kleides der Dame, die ihren Va⸗

ter noch immer feſt umſchlungen hielt, und hielt ſo Beide uber dem Waſſer, während die Boote ſich näherten. Das