der Bauchredner. 13
unterſtutzung zuſagte, wofuͤr der Signor ihm denn aus Dankbarkeit freie Entree fuͤr ſo viele Freunde, als er mit⸗ bringen wolle, bewiligte.
Die Stunde, in welcher die Darſtellung beginnen ſoll⸗ te, kam heran, und der Signor ſah zu ſeinem groͤßeſten Aerger, daß er ſich in eine ſehr gewagte Speculation ein⸗ gelaſſen. Es hatten ſich im Ganzen nur fuͤnfundzwanzig Kunſtliebhaber eingefunden, und von dieſen nur ſieben das Eintrittsgeld bezahlt, nämlich die geringe Summe von drei Deniers, und da der ganze Ertrag ſich alſo auf nicht mehr als einen Schilling und neun Deniers belief, ſo beſchloß Signor Antonio Hesperio de Bellamoniac, am folgenden Morgen nach einem Orte abzureiſen, in welchem das Ge⸗ nie mehr geſchaͤtzt und etwas freigebiger belohnt wuͤrde.
Als er nach der Vorſtellung ſeinen Entſchluß Maſter Jronſides mittheilte, bewies ihm dieſer Herr ſogleich die außerordentliche Thorheit dieſes Gedankens, erklärte ihm, Mittwoch ſei der große Markttag, ſeine Zeitung erſchiene am Dinſtag, Hunderte von Landleuten wuͤrden dann mit ihren Frauen und Toͤchtern in die Stadt kommen, und er ſei vollkommen uͤberzeugt, nach der gerechten und unpar⸗ teiiſchen Kritik, die er zu geben beabſichtige, das Haus bis an die Decke gedrängt voll von Zuſchauern zu ſehen. Der


