Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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255 Nun ſo wollen wir ſehen, was unſere Waf⸗ fen vermögen, die du ſo ſehr verachteſt. Wiſſe, du Belialskind, daß noch mehr Leute hinter dem Berge ſind, wenn dir der Haufe, den du mit Augen ſiehſt, zu klein ſcheint. Kennſt du Roland vom Gebirge und ſeine tap⸗

fere Schaar? Gott befohlen!— Mit ſtolzem

Schritte wendete ſich der Abgeordnete zurück und ging zu ſeinem Haufen.— Ich küm⸗ mere mich den Teufel um deinen Roland, rief ihm der Wachtmeiſter laut nach. Gnade uns Gott, ſprach er leiſe zu dem Feldwebel, der neben ihn getreten war, wenn der Kerl wahr geredet hat; gegen dieſe Waldteufel kön⸗ nen wir das Schloß nicht halten; die Pur⸗ ſche klettern an der Mauer herauf, wie Katzen; und ihre Schützen werden den Wall ſo rein fegen, als eine friſch gekehrte Scheuertener.

Eine tiefe, furchtbare Stille folgte; alle ſtunden erwartungsvoll auf ihren Poſten.— Amand, ſagte der Wachtmeiſter zu einem der Dragoner, du haſt Augen wie ein Luchs,