Teil eines Werkes 
2. Theil (1829)
Entstehung
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Truppen ergreift gleiche Wuth, man ſicht Mann an Mann, reißt ſich bei den Haaren nieder, und ſchrecklich wüthet der Tod auf allen Seiten. Chretien wird von einem Haufen Soldaten umringt und ergriffen. Bar⸗ nabé du desert bricht ſich Bahn zu ihm und befreit ihn. Endlich brechen die Camiſarden

durch den vierfach überlegenen Feind, ſam⸗

meln ſich in einiger Entfernung wieder und ſetzen, ſtets in der Nähe verfolgt, ihren Rück⸗ zug fort. Sie erreichen den Gardon und fin⸗ den die Brücke, die über ihn führt, beſetzt. Da ſinkt dem Tapferſten der Muth; ſie er geben ſich in ihr Schickſal und beſchließen mit den Waffen in der Hand zu ſterben. Plöͤtz⸗ lich ertönen jenſeits des Fluſſes Hörner und Trommeln. Ein ſtarker Haufen, ein ſchwarz⸗ gekleidetes Weib an der Spitze, bricht aus dem Walde. Chretien, durch dieſe Hülfe ermuthigt, ſtürzt ſich mit Wuth auf den Feind, der ſich tapfer vertheidigt. Bald erſcheint Roland mit neuen Schaaren; die Truppen