Teil eines Werkes 
2. Theil (1829)
Entstehung
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gen und bricht unaufhaltſam aus dem Haupt⸗ thor, gerade auf den Feind los. Ein furcht⸗ bares Handgemenge entſpinnt ſich. Die Ca⸗ miſarden werfen Alles vor ſich nieder; die königlichen Truppen fechten mit gleicher Wuth. In der Finſterniß fallen die Streiche ohne Unterſchied auf Freund und Feind. Das Geſchrei der Kämpfenden, das Geräuſch der Waffen, das Winſeln der Verwundeten und Sterbenden vermehren die Schrecken dieſes nächtlichen Treffens. Blut fließt wie Waſ⸗ ſer. Die Offiziere beider Theile rufen mit lauter Stimme ihre Namen und ſammeln, ſo gut ſie vermögen, ihre Leute um ſich. Et⸗ wa 600 Camiſarden ſchlagen ſich durch; die übrigen werden in den Maierhof zurückge⸗ worfen.

Chretien ſammelt um ſich, was von den Seinigen nicht auf dem Platze geblieben iſt; ſeine Reiterei ſtoͤßt zu ihm. Er kehrt mit ihr um und erneuert den Angriff. Ein fri⸗ ſches Truppencorps von mehr als 2000 Mann