49 des Hauſes.— Wer ſtört hier unſere Ein⸗ ſamkeit? rief zder alte Mann hinaus.— Auf, alter Sünder, öffne die Thüre! erwie⸗ derten die Stimmen, und wiederholte kräfti⸗ ge Schläge beurkundeten die Ungeduld der Einlaß Begehrenden.— Wer ſeyd ihr, die ihr in meine friedliche Hütte einbrecht gleich Räubern in der Nacht?— Friedliche Hütte! lachten die draußen; es iſt die Höhle des al⸗ ten Raubthiers, in welcher die Jungen groß gezogen wurden, die jetzt das Land verwü⸗ ſten. Oeffne, alter Schurke, öffne, oder wir ſchlagen die Thüre ein! Dieſe Drohung wur⸗ de durch einige ſtarke Schläge bekräftigt, von denen das ganze Zimmer erzitterte.— Ich nehme Gott und die Menſchen zu Zeugen, rief der Greis, daß mir Gewalt geſchieht in mei⸗
nem Hauſe! und öffnete die Thüre.— Der
wüſte Haufe ſtürmte herein, und furchtſam zog ſich das Weib in einen Winkel zurück, während der alte Mann furchtlos und in ruhi⸗ ger Ergebung ſtehen blieb— Das alſo iſt
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