Teil eines Werkes 
2. Theil (1829)
Entstehung
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ihn nieder, den Ketzer, riefen die Soldaten wüthend. Habe ich denn das Glas ſchon ausgetrunken? fragte phlegmatiſch der Wirth. Könnt ihr denn nicht ſo lange warten? Ruhig, Kameraden, ermahnte André le Ca- pucin, laßt ihn vollenden; er entgeht uns nicht. Alle Irrgläubigen, begann der Wirth auf's Neue, ſollen leben und(hier verneigte er ſich ſpoͤttiſch) ſich bekehren, wie ich. Die Sol⸗ daten brachen in ein ſchallendes Gelächter aus, und André le Capucin ſagte hämiſch: Dießmal biſt du mir entwiſcht, glatte Schlange; aber ich packe dich ein andermal, denn du biſt doch ein heimlicher Ketzer!

Warum denn ſo böſe, Bruderherz Andre le Capucin? fragte einer der Dragoner. Wie magſt du doch fragen, Bruder? ſtel ein anderer ein. Muß es denn nicht einem guten rö⸗ miſch⸗ katholiſchen Chriſten in der Seele wehe thun, wenn er ſich plötzlich die faſt gewiſſe Hoffnung entzogen ſieht, einen Relaps am Galgen hängen zu ſehen? Du haſt Recht,