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ſerer Roſſe davon fliehen. Trinken will ich, aber nicht um Muth zu bekommen, ſondern auf's Wohl unſers allerchriſtlichſten Königs und unſerer heiligen römiſch⸗ katholiſchen Re⸗ ligion. Stoß' an, du neuer Chriſt, auf's Ver⸗ derben und den Untergang aller Ketzer und Irrgläubigen!— Dazu habe ich eben keine Luſt, entgegnete ſtörriſch der Wirth.— Wie, Schurke, du willſt nicht auf den Untergang der Ketzer trinken? fragte der Dragoner und erhob ſich drohend von ſeinem Sitze.— Nein, ſage ich euch, Herr André le Capucin, ant⸗ wortete trocken der Wirth, das will ich nicht. — Ja, ſage ich euch, Herr Denis le Neo- Phyte, das müßt ihr.— Und wer wird mich dazu zwingen? fragte entſchloſſen der Wirth.— Ich, du heimlicher Ketzer, mit meinem guten Säbel, der ſchon mehr Irrgläubigez in den Schoos der alleinſeligmachenden Kirche zu⸗ rückgeführt hat, erwiederte barſch der Sol⸗ dat.— Du, André le Capueinl ſagte verächt⸗ lich der Wirth. Gegen die Irrgläubigen magſt


