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Das ſerenzehnae Kapitel.
wei Jahre war Löwenzahn vergebens er⸗ wartet worden und ſchon nahte ſich das dritte zum Ende. Das Gruͤn der Waͤlder wechſelte ſchon mit gelb und roth und das Falb der Huͤ⸗ gel und Berge verkuͤndete das nahe Abſter⸗ ben der Natur. Agathon und Clothilde befanden ſich in Geldchenſtein,— dieſen Namen hatte Eula⸗
lie dem neuerbauten Schoſſe gegeben— und
erwarteten ihre Freundin, die den Reſt der noch leidlichen Herbſtzeit hier zubringen, und dann mit ihnen nach Blomberg gehen, und den Winter da bleiben wollte.
Schon neigte ſich die Sonne, und Aga⸗ thon ſaß mit ſeiner Gemahlin am Eingange eines Luſtgehoͤlzes und forſchten die Straße entlang ſo weit das Geſicht ſie trug.
Auf einmal lispelten ſanfte Harfentoͤne aus dem Waͤldchen und begleſteten folgende
Strophen:


