„ Schickſal entſchuldigt,“ ſagte Eulalie
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„ So ſtraft das Schickſal den Wortbruͤ⸗ chigen— daß es ihn ganz unerwartet in meine Haͤnde fuͤhrt, um ihn dafuͤr zu ſtrafen.— Ploͤtzlich ließ Löwenzahn Clothilden los.— E hon 123 m
„Waͤs hab' ich gethan,“ rief er— vich habe eine Heilige umarmt und gekuͤßt 3
— und ich war durch einen andern ihr Raͤu⸗ ber.“—
„Still Vater!“ rief Clothilde freudig und druͤckte ihm ihre Hand auf ſeinen Mund „ich will das Wiedervergeltungsrecht aus⸗ aͤben, und Dich Deinem ſtarrſinnigen Vorſatze rauben.— 98. Sie fuͤhrte ihm Eulalien zu.—
„Hier Deine Tante, Vater Pataſch—!
— warum kann ich Dir nicht auch Mutter Anna zufaͤhren!ie
Loͤwenzahn trat ehrerbiethig zuruͤck.
„ Mein Gewiſſen,“ ſagte er mit rauher Stimme,„preßt mit eiſerner Hand die Ge⸗ fuͤhle meines Herzens zuſammen und erſtickt
e im Aufkeimen“
indem ſie ihn umaxmte,„Reue verſoͤhnt,
und Tugend loͤſcht mit milder Hand die Ver⸗
gehungen der Vorzeit im Schuldregiſter des Ge⸗


