Teil eines Werkes 
[1] (1801)
Entstehung
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ALSMAA

3³⁷

„Wie gerathen Sie auf die Vermuthung Eulalie?“ erwiederte Agathon freudig und war ſchon im Begriff zu gehen. 1

„Mein Kammerdiener,“ entgegnete Eulalie,„glaubt in dem einen Pilger unſern Albin zu erkennen.“—

Ohne auf die Graͤfin weiter zu hoͤren nahm Agathon den Kammerdiener bei dem Arme und eilte mit ihm fort.

Im Kloſter war ein beſonderes Zimmer zum Quartiere frommer Pilger beſtimmt, und ſtuͤrmend trat Agathon hinein, ſo daß die beiden Pilger, die eben ihr kaͤrgliches Abend⸗ brod genoſſen, erſchrocken aufblickten.

„Guten Abend fromme Vaͤter,“ ſagte Agathon— vverzeiht, wenn ich etwas rau⸗

ſchend eure Stille unterbreche.“—

Sie ſtanden von ihren Sitzen auf, und kaum hatte Agathon des aͤltern Geſicht, wel⸗ ches ihm der runde flache Hut in's Dunkel geſtellt, etwas genauer betrachtet, ſo hatt' er ihn auch mit einem Schritt in ſeinen Armen und an ſeiner Bruſt.

„Geſegnet ſei mir die Stunde!“ rief

eer—„wie freue ich mich.“

Der Pilger wand ſich ſanft los.

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