Teil eines Werkes 
[1] (1801)
Entstehung
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derte Pataſch;

NA

Das wird unſern jungen keuten große

Freude ſeyn. erwiederte der Oberrichter,

denn nichts feiern ſie lieber als eine Hoch⸗ zeit; aber einen Monat Geduld haben mußt

Du noch, Andreas; um dieſe Zeit kommen wir in eine kleine Herrſchaft, wo wir volle SFreiheit haben, und wo unſere Ankunft al⸗

len Unterthanen ein Feſt iſt. Und noch eins:

biſt Du mit unſrer Sitte bekannt? ehe Deinem Liebchen Hochzeit halten

Du mit kannſt, mußt Du mit ihr vor Gericht ſtehen,

und die ganze Rotte muß ausſagen, daß Du

Dich mit keinem andern Weibsbilde und daß

Anna ſich mit keinem andern Purſchen 463:923

ben hat. Wie ihr es fäͤr gut findet, erwie⸗

lich, ich koͤnnte mich in aller Stille zum erſten

beſten Prediger mit Annen begeben, und

es waͤre ja wohl genug, wenn es denn der Rotte bekannt gemacht wuͤrde!

Das Feſt laſſen ſich die jungen geuta

nicht nehmen, entgegnete Pataſch, und gnete

vom Freiſpruch könnte Dich nur die ganze

Rotte losſagen, und das wird ſie auch nicht. Erwapte die Zeit, und wir wollen ſe⸗

hen: ob Du damit unzufrieden ſeyn wirſt. Der Sreiir u nuß einige Zeit vorher gehalken

indeſſen wuͤnſchte ich frei⸗ 3