Teil eines Werkes 
3. Theil (1835)
Entstehung
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„Pah, keine zwei,“ verſicherte Conde Almagro. „Er iſt bloß Mitglied des Conſulado von London. Wäre neulich in der Plateria⸗Straße beinahe niedergeſtoßen worden.“

„Ah, weil er nicht niederkniete, als der Carro de Dios vorbeifuhr;“ fiel ihm der Marquis ein.

„Madre de Dios! Sah er denn nicht die dreißig Acolythos, und hörte er nicht die Glocken?“*) 8

„Es ſind ja Hereges, die Ingleſe alle zuſammen;“ bemerkte ein Beiſtehender.

„Madre de Dios!“ rief der alte Marquis wieder. „Gott ſei Dank! wir ſind viejos Christianos. Mußte aber doch neulich im Theater lachen über den Buffo, den dicken Filippo, als der Carro de Dios vorfuhr, und er als Papageno niederknieen mußte, der dickſte Papageno, den Sie je geſehen, und als er ſo kniete, konnte er nicht aufſtehen. Mußten ihm mit einer Stange aufhelfen. Wa⸗ ren noch die Glocken zu hören, aber das ganze Theater lachte ſehr, ſehr. War aber auch zum Todtlachen. Sehr komiſch, nicht wahr?“

„Sehr komiſch,“ verſicherte ihm der junge Almagro.

Der alte Marquis hatte in der angenehmen Unterhal⸗ tung ganz überſehen, daß bereits die meiſten Cavaliere den Saal verlaſſen hatten. Er nahm nun eiligen Abſchied

*) Siehe Note.