Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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X über Leben und Tod. Er ließ vorzüglich die Schmuggler zu Dutzenden aufhängen, wenn ſie nicht den Gewinn mit ihm theilen wollten. Von den ungeheuren Reichthümern, die er auf dieſe Weiſe zuſammenbrachte, baute er die Kirche von Atolnico, die er mit mehreren der daſelbſt befindlichen ſilbernen Standbildern ausſtattete. 3

II. Ihm zur Seite eine Schar von India⸗ nern Zambos und Meſtizen. Der Sohn eines Wei⸗ ßen und einer Weißen, ſeien ſie im Lande oder in Europa gebo⸗ ren, heißt Creole, die Tochter Creolin. Der Sohn oder die Toch⸗ ter eines Weißen, Creolen oder Europäers, mit einer In⸗ dianerin, iſt ein Meſtize, Meſtizin. Beide werden auch Metis genannt. Die Farbe eines ſolchen vermiſchten Spröß⸗ lings iſt röthlich transparent, die Hände und Füße klein, die Augen aber noch immer ſchief. Sie ſind ſanfteren Cha⸗ rakters als die Mulatten.

Mulatten ſtammen von weißen Vätern und Reger⸗ müttern ab; die Farbe iſt bronce. Chinos oder Zam⸗ bos werden die von Negermännern und Indianerweibern Abſtammenden genannt. Sie ſind dunkelſchwarz⸗braun. Zambos prietos werden die von eine. Neger und einer Zamba Abſtammenden genannt.

Quateroon iſt das Kind eines Weißen, und einer Mulattin, beinahe ſchon ganz weiß. Quinteroon das Kind eines Weißen und einer Quateroon; vermiſcht ſich die Quinteroon nochmals mit einem Waißem, ſo wird der Spröß⸗ ling ganz weiß.

Alta atras, Sprünge rückwärts, nennt man, wenn ſich eine weißere Perſon mit einem dunkler farbigten Manne vermiſcht. Alle dieſe farbigten Abkömmlinge werden zuſam⸗ men die Kaſten genannt, z. B. die Kaſte der Quinteroons, der Meſtizen ꝛc. Reinen Urſprungs ſind bloß die Gachu⸗ pins(die Spanier) ihre Söhne und Töchter, die Creolen, die Indianer und die Neger.