Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834)
Entstehung
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ter ſcalpirt. Trefflich zeichnet der Verf. die Sitten die⸗ ſes und ihm gegenüber eines mexikaniſchen Stammes und ſeines Häuptlings, und man erkennt in dem letztern den Verwandten jenes Volks wieder, welches die Spanier bei der Eroberung von Mexiko ſo ſchändlich mißhandelten.

Vergeblich würden wir verſuchen, einen kurzen Be⸗ griff von den Reizen der Schilderungen zu geben, zu welchen indianiſches Leben und amerikaniſche reiche Na⸗ tur Gelegenheit bieten, vergebens die zarten Nuancen der edelſten weißen und rothen Menſchen und ihrer bald ro⸗ hen, bald wilden Charaktere und Sitten zuſammenſtellen, um eine Anſchauung von dem Inhalte dieſes Werkes zu geben, das eine geiſtreiche Belehrung über die ſo eben angedeuteten Punkte enthält. Wir wollen nur die beiden größten Abtheilungen deſſelben einander gegen⸗ überſtellen, um den reichen Inhalt zu charakteriſiren und daſſelbe Intereſſe dafür zu erregen, mit welchem wir daſſelbe geleſen haben.

Die erſten anderthalb Theile nämlich ſind faſt aus⸗ ſchließlich den Indianern gewidmet, während die Weißen nur einzeln, und gleichſam um den Zuſammenhang mit ihnen zu erhalten, darin auftreten; die letzten anderthalb Theile dagegen zeichnen das nordamerikaniſche Leben, die wunderbare Republik, und hier ſpielen die India⸗