Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834)
Entstehung
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quartier des Todes, der ſeine Pfeile in den tauſend ver⸗ ſchiedenen Fieberarten ausſendet.

Boys a head, ſchallt die Stimme des Capitains.

Wir haben den Sumpf paſſirt und nähern uns dem Ufer, auf welchem ein ſchwarzbraunes Paar an einen Holzſtoß geiehnt uns erwartete. Wir nehmen Feuerung ein. Mein Auge folgte bewußtlos der Rotte, die ſich über die Breter drängte, als ein wildes Lachen und die Worte tallow face an meine Ohren ſchlugen. So zeit⸗ lich ſchon, dachte ich, und ſo ganz in meiner Nach⸗ barſchaft, und ich ſchritt über die Bretter ans Ufer hinan. Ja es war wirklich ſo, und das Opfer ſtand in dem armen Kaiſergardiſten leibhaft vor mir. Seine Haut iſt bereits durchſichtig, aber es iſt dieſes eine Durchſichtigkeit, die ſcheußlich anzuſehen iſt. Die Farbe weder blaß noch gelb, eine Miſchung von Talg⸗ licht- und Bronzefarbe, wir nennen es tallow face, Unſchlitt⸗Geſicht, um ſeine Augen glänzt bereits der weiße Ring; die Linſe rollt, als wäre ſie von einem innerlichen Feinde umher getrieben. Der Neid, ſo fürchterlich vom alten Naſo gezeichnet, iſt Kinderſpiel gegen dieſen Anblick. Und doch ſcheint und iſt er gleich⸗ gültig. Monsieur Devigne, rief ich ihm zu, com-

ment s'en vat-il? Der Mann ſtarrte mich an, drückte