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des Schwanzes wegen. Dafür erhalten ſie Pulver,
Blei, Flanelljacken und Hemden, Garne zu ihren Netzen
und Whisky, um die Kälte in den Wintertagen abzu⸗ 8— halten. Sie ziehen häufig in Haufen von Hunderten hinüber in dieſe Wüſten, wo ſie öfters mit den India⸗ nern blutige Fehden anfangen; gewöhnlich jedoch thun ſie ſich in Geſellſchaften von acht bis zehn zuſammen zu gemeinſamem Schutz und Trutz vereinigt, eine Art wil⸗ der Guerilla's. Immerhin ſind jedoch dieſe mehr Hun⸗ ters als Trappers; der wahre Trapper zieht nur in Ge⸗ ſellſchaft eines geſchworenen Freundes, mit dem er Jahr und Tag, öfters Jahre, aushält; denn es erfordert häufig Jahre, ehe ſie mit den Verſtecken der Biber be⸗ kannt werden. Stirbt der Gefährte, ſo bleibt der Uebrig⸗ gebliebene im Beſitze der erworbenen Felle und des Ge⸗ heimniſſes des Aufenthaltes der Thiere. Was Anfangs Furcht vor dem Geſetze bei Vielen bewirkte, wird bald zum abſoluteſten Bedürfniß, und die ungeregelte, zur wilden Luſt gewordene, unbegränzte Freiheit würden nur wenige für die glänzendſte Stellung in der bürgerlichen Geſellſchaft vertauſchen. Es leben dieſe Menſchen das⸗ ganze Jahr hindurch in den Steppen, Savannen, Wie⸗ ſen und Wäldern der Arkanſas⸗, Miſſouri⸗ und Ore⸗


