Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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faßt, in der Kathedrale von Neworleans zu prangen, allen ihren Negern zum Troſt und Labſal. 3.

Das war nun beißig boshaft; aber wer kann ſeine Geduld immer behalten. Mir war es unmöglich; ich mußte meinem Herzen Luft machen. Der Stich hatte keine Erwiederung zur Folge. Richardt ſah mich ernſt an, ſeine Frau beinahe wüthend. Eine lange Pauſe erfolgte.

Ich ſah wieder auf den Miſſiſippi hinaus, den Schif⸗ fen und Kielböten zu, von denen der Yankee doddle in nicht unangenehmem Chore herübertönte.

und Emilie, hat ſie ſich geduldig in die Wahl ihrer Tante gefügt? fragte Richards.

Seine Frau hielt mit der Antwort inne; wahrſchein⸗ lich antwortete ſie durch ihr Geberdenſpiel.

Es nimmt mich auch nicht Wunder, wisperte ſie nach einer Weile; das feine Weſen fehlt ihm gänzlich. Selbſt die Art, wie er ihr ſein erſtes Geſchenk darbot, war ziemlich derbe.

Sage vielmehr roh, verſetzte eben ſo leiſe ihr Gatte. Ich wollte ihm gern den Mangel an Abgeſchliffenheit verzeihen; aber des Mannes Seele iſt roh, gewaltthätig, für alle ſanfteren Empfindungen verloren. Sie kann nicht mit ihm glücklich ſein. und ſie hat alſo ſein Ge⸗ ſchenk zurückgewieſen? fragte er.