Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Ich will euch ſpäter auf dieſe Frage antworten, bedeutete ihm der General.Die junge Dame iſt die Tochter weißer Eltern kein Choctaw Tokeah! ſprach der General ernſt und ſcharf,ich fordere euch hiemit auf, mir reine Wahrheit zu ſagen.

Des Häuptlings Augen begegneten dem durchbohren⸗ den Blick des Generals, waren aber nicht im Stande, dieſen auszuhalten.

Der große Vater iſt gerecht, ſprach er,er wird dem alten Tokeah nicht die Blume rauben, die er viele Sommer gewartet, und die die einzige Freude ſeiner Au⸗ gen iſt, die ſein gehört und er ſprach die letztern Worte leiſe und mit hohler Stimme.

Euch ſoll Recht wiederfahren, ſprach der General, aber zuerſt müßt ihr eure Anſprüche auf dieſe junge Dame erweiſen.

Tokeah beſitzt die weiße Roſe vierzehn Sommer, antwortete der Indianer etwas zuverſichtlicher,er hat ſie aus den Händen der Muſcogees gerettet, als dieſe ſie an einen Baumſtamm ſchleudern wollten.

Fahrt fort, ſprach der General.

Tokeah will reden und ſein großer Vater wird hö⸗ ren. Vierzehn Sommer und Winter ſind verfloſſen, ſeit der Miko der Oconees mit ſeinem Volke die Toma⸗ hawks gegen die Choctaws der ſechs Dörfer erhoben. Sein Herz war mit den Choctaws, allein die Muſcogees wollten das Kriegsgeſchrey erheben, und er zog gegen