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gebauter ältlicher Mann von einem Armſeſſel, auf deſſen einer Lehne ſich ein Kiſſen befand, auf dem ſein linker in einer Schlinge getragener Arm geruht hatte. Seine Züge waren ſcharf gezeichnet, ſtark hervortretend und deuteten auf feſte, unerſchütterliche Ruhe. Das kühne blaue Auge, in tiefen Augenhöhlen funkelnd, verrieth ein Feuer, das weder Alter noch körperliche Leiden geſchwächt hatten. Sein Gang war langſam, aber würdevoll. Er trug die Generalsuniform des höchſten Grades in den Staaten, unter einem braunen Ueberrocke. Säbel und Federhut lagen auf einem Seitentiſche. Sein ſcharfer Blick fiel, als die Indianer eintraten, auf jeden Einzel⸗ nen mit einem Ausdrucke, der die Wilden durchzuſchauen ſchien.— Nach einer kurzen Pauſe ließ er ſich wieder auf den Armſeſſel nieder, und nickte den Indianern, Platz zu nehmen.
„Tokeah!“ ſprach der Major Copeland.„Ihr ſteht vor dem kommandirenden Generalen, dem großen Krie⸗ ger, der die Muſcogees und die Söhne des großen Va⸗ ters der Canadas in vielen und großen Schlachten ge⸗ ſchlagen hat, dem Bevollmächtigten des großen Vaters der rothen Männer.“
Die Indianer ſahen nach dieſer etwas pomphaften, aber hier ganz zweckmäßigen Aufführung den Generalen betroffen an, und ihr Haupt neigend, ſtreckten ſie die Palmen ihrer Hände vor.
„Tokeah, der letzte Miko der Oconees,“ ſprach die⸗


