beyden Sprecher ſich zum ausholenden Wettſtreite vor⸗ zubereiten ſchienen.
„Und die weißen Männer haben den Sohn des gro⸗ ßen Vaters der Canadas ergriffen und feſtgenommen?“ fragte der Indianer.
„So haben wir;“ war die Antwort.
„Und was haben die Häuptlinge der weißen Män⸗ ner beſchloſſen?“
„Was thun die rothen Männer mit denjenigen, die ſie als Späher einfangen?“
„ Und iſt der junge Sohn des großen Vaters der Canadas als Späher zu den weißen Männern gekom⸗ men?“ fragte der Indianer kopfſchüttelnd.
„Er kam von Tokeah, dem Häuptlinge der Oco⸗ nees;“ ſprach der General mit plötzlich ſtarker Stimme.
„Hat mein weißer Bruder geſagt, daß er von Tokeah kommt?“ fragte dieſer in demſelben kalten unbewegten Tone. 3
„Glaubt Tokeah, daß die weißen Männer nicht Augen haben, um zu ſehen, wenn auch die Zunge ſchweigt? Sie wiſſen ihre Feinde von ihren Freunden zu unterſcheiden. Wenn die rothen Männer ihre To⸗ mahawks gegen uns erheben wollen, ſo mögen ſie dieſes thun, wir werden ihnen zu begegnen wiſſen; wenn ſie ſich aber wie die Hunde vom Jäger aufs Wild hetzen laſſen, dann müſſen ſie zufrieden ſeyn, wenn ſie als ſolche todtgeſchlagen werden.“


