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Selbſt dieſe Beleidigung ertrug der Befehlshaber zur nicht geringen Verwunderung des Miko, dem, obgleich ſcheinbar ſtarr und in ſich verſunken, keine Bewegung ſeiner Feinde entgangen war. Während der ganzen Ueber⸗ fahrt waren ſie mit einer Schonung von den Weißen behandelt worden, die gegen das barſche, herriſche Be⸗ nehmen bey dem Ueberfalle zu ſehr abſtach, um nicht auch El Sol aufmerkſam zu machen.
Im Depot angekommen, waren ſie zwar im Wacht⸗ hauſe eingebracht worden, der Führer der Abtheilung nahte ſich jedoch ehrerbietig dem Mädchen und bat ſie, einſtweilen ſeine Begleitung in den Gaſthof anzunehmen. Sie ſchlug dieſes freundlich aus, und blieb mit den In⸗ dianern in der Stube, wo ſie endlich durch die Ankunft der Offiziere aus ihrem Zweifel geriſſen wurden, von denen der Falkenblick des Squire den Miko ſogleich er⸗ kannte. Auch dieſer hatte den von ihm nichts weniger als billig behandelten Zwiſchenhändler herausgefunden, und ſich zuckend aufgerichtet, als er ſeine Anrede begann. Da trat aus dem Hintergrunde Roſa hervor, und aus der Wolldecke ſchlüpfend, warf ſie ſich dem erſtaunten Squire um den Hals, der kaum ſeinen Augen trauen konnte und ſie ſtarr anſchaute, bis ſie ihm endlich mit den Worten„deine Roſa,“ ſein Pflegekind ins Gedächt⸗ niß zurückrief. Da umſchlang er ſie mit einer Herzlich⸗ keit, die ihn für eine geraume Weile alles vergeſſen machte.


