angeſtanden ſeyn.— Die Indianer blickten ihn über⸗ raſcht an.
„Der Miko,“ ſprach der alte Häuptling mit ſeiner unerſchütterlichen Ruhe,„iſt von den Ländern ſeines Vaters gewichen, weil die verrätheriſchen Weißen ſich da niedergelaſſen haben. Seine Seele ſehnt ſich nach dem Volke ſeiner Farbe; ſein Herz iſt müde der Wei⸗ ßen;— aber der Miko iſt nicht von den Weißen geflohen, um die Schlechteſten aus ihnen in ſeinen Buſen aufzu⸗ nehmen. Die Kette, die die Oconees an das Volk der Weißen gebunden, muß gebrochen werden, ſobald der Häuptling ſeinen Rücken dem Wigwam der rothen Män⸗ ner zugekehrt hat.“.
„Es iſt gut,“ verſetzte der Seeräuber mit erkün⸗“ ſteltem Gleichmuthe.„Eurem Verſprechen zufolge erwarte ich, daß die weiße Roſe mir als die Mei⸗ nige ausgeliefert werde. Ich fordere ſie als mein Ei⸗ genthum.“
„Tokeah“, verſprach die weiße Roſe dem Häuptling der Salzſee, dem Freunde der Oconees, dem Feinde der Nankees— dem Krieger; aber er hat ſie nicht dem Räuber, dem Diebe verheißen.— Der Miko hat ſie ihm verheißen, wenn der Häuptling der Salzſee in ſein Wigwam ziehen wird;— dieſes iſt ihm nun verſchloſſen, er muß ſich um eine andere Squaw umſehen.“
Ein tückiſches Lächeln umkreiste den Mund des Pira⸗ ten bey Anhörung dieſer Rede. Er ſchoß einen gifti⸗
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