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rend der arme General ſo beklommen zur Seite ſtand. Es war ihm wieder, als ob ſeine ſchönſten Hoffnungs⸗ ſtrahlen erbleichten: er fühlte ſo verlaſſen, überflüſſig! Aber jetzt wandte ſich der Vater zu ihm, und in demſelben Augenblicke reichte ihm die Tochter ſo trau⸗ lich den Arm, und dieſe ſtille Sprache that ſeinem Herzen wieder ſo wohl!—
„Vater!“ flüſterte Alexandrine,„wie biſt Du ſo gut, ſo mild, Vater!“
„Gut können wir zu jeder Stunde unſers Lebens ſeyn, ſollten es wenigſtens ſeyn, mild aber können wir nicht immer ſeyn, dürfen es auch nicht immer ſeyn, liebes Kind! Zur milden Stimmung gehört die Abend⸗ ſtunde. Dieſe Abendſtunde, General!“ er wandte ſich jetzt zugleich an dieſen,„übte ſchon in meiner Kind⸗ heit einen ungemeinen Einfluß auf mich. Wenn ich den ganzen Tag hindurch hart war, oder es ſeyn mußte, zwang mich der Abend, weich zu werden. Schon als Matroſenjunge, umhergetost von Sturm und Wogen, wenn ich des Abends im Maſtkorbe der untergehenden Sonne nachſah, kamen mir beſſere Ge⸗ fühle, meine Mutter, unſer ſilbergrauer Prediger tra⸗ ten vor meine Phantaſte.“—


