Teil eines Werkes 
14. Theil, Das Cajütenbuch oder nationale Charakteristiken : in zwei Theilen : 1. Theil (1847) Nationale Charakteristiken
Entstehung
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erſcheinen zirkelförmig, in Parallelogrammen, als Sexagone, Oktagone, wieder wie Schlangen aufge⸗ rollt; die raffinirteſte Parkkunſt müßte verzweifeln, dieſe unendlich mannigfaltig reizenden Formen zu er⸗ reichen. Des Morgens oder Abends, wenn umwo⸗ ben von leichten blauſeidenen Dunſtſäumen, und durch⸗ zittert von den erſten oder letzten Strahlen der Sonne, gewähren ſie einen Anblick, der auch das unpoetiſchſte Gemüth in Verzückung bringen könnte.“

„Ein nicht minder idylliſcher Zug dieſes geſegneten Landes iſt auch die bequeme, anſpruchsloſe Gaſtlich⸗ keit ſeiner Bewohner. Selbſt da, wo wir keine Em⸗ pfehlungen brachten— und ich verſtehe nicht ſchrift⸗ liche, ſondern auch bloß mündliche Empfehlungen oder Grüße— traten wir bald ganz unbefangen in die Häuſer, und wurden eben ſo unbefangen, ganz als alte Bekannte, empfangen. Dieß fand ich ſo durchgängig Regel auf allen Pflanzungen, die von Southerners, Südländern, beſeſſen waren, daß mir während meines ganzen mehrjährigen Aufenthaltes und Wirkens auch keine einzige Ausnahme auffiel. Wo ſie mir auffiel, das heißt, wo ich für die Bewir⸗ thung zahlen mußte, waren die Anſtedler aus den