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Bürgſchaft für eine glückliche Ehe, und ein Verhält⸗ niß ſey, wie er es gerade wünſche, und daß er ſo zu dem Entſchluß gekommen, ihr ſeine Hand anzutra⸗ gen; jedoch halte er es ebenſo für nothwendig, allen Täuſchungen nach Kräften den möglichen Spielraum zu verſagen, und Miß Emilien ganz freie Wahl und hinlängliche Zeit zur Ueberlegung zu laſſen.— Sie würden, ſagte er, ſeine Abſicht nicht verkennen, wenn er Ihnen einen etwas eigenen Weg vorſchlage, den er aber Emilien, ſeinem Alter und ſich ſelbſt ſchuldig ſey. Er habe deßhalb nicht bei der Tochter, ſondern vielmehr bei Ihnen, den Eltern, angefragt, theils um die Freiheit Miß Emiliens vollkommen ſicher zu ſtellen, theils um ſich nicht dem Ridicule eines Korbes Preis zu geben.“
„Wohl, liebe Louiſe, willſt Du ſo gut ſeyn, dieſen preciöſen eigenen Weg weiter zu verfolgen, oder we⸗ nigſtens anzudeuten, damit wir endlich zum Ausweg aus dieſem überdelikaten diplomatiſchen Matrimonial⸗ Labyrinthe kommen?“
Louiſe ſchüttelt ungeduldig das Köpfchen.—„Er bat die Warrens, Emilien von ſeinen achtungsvoll ergebenen Geſtnnungen und Abſichten zu unterrichten,


