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nannte, laßt es Euch aber vergehen, in ſeine Fuß⸗ ſtapfen zu treten.“
„Was hat Baron Boſtropp gethan?“
„Was er gethan hat? Will Euch ſagen, was er gethan hat. Ließ ſich auch eine Schenkung vom Gou⸗ vernement ertheilen, die circa fünfzehntauſend Acker betrug, und ſich bis an den Arkanſas erſtreckte. Hatte aber nicht genug an ſeinen Ländereien, die doch die ſchönſten ſind, die es geben kann. War da ein Aca⸗ dier an ſeiner Grenze, hieß Jean. Wohl, der Acadier hatte mit ſaurem Schweiße ſich eine Pflanzung an⸗ gelegt, und mit ſeinem Weibe und zehn Kindern be⸗ wirthſchaftet, und gut bewirthſchaftet. Kam eines Tages dieſer v— te Baron, ſteht die Pflanzung, und ſofort ſetzt er ſeine Maſchinen in Neworleans in Be⸗ wegung, und der arme Jean muß weg, muß abermals in die Wildniß, ſeine Pflanzung dem Baron abtreten — der, weiß der Himmel was für eine geniale Barons⸗ idee mit dieſer Pflanzung ausführen will. Zwei Jahre darauf hatte der Abenteurer ausgewirthſchaftet, mußte bei Nacht und Nebel aus dem Lande, aber die Pflan⸗ zung blieb doch dem armen Jean entriſſen.— Jetzt liegen Gebäude in Schutt und Trümmern, und


