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Der arme Vergennes ſteht verlegen, ſeine Imper⸗ turbabilité iſt dahin.— Es iſt allerdings peinlich, ſich als Gegenſtand des Mitleides belächelt zu ſehen. Schadet ihm aber gar nicht, die Lection.
Eine lange Pauſe tritt ein.
„Ich muß Ihnen aufrichtig geſtehen,“ nimmt end⸗ lich der Graf das Wort,„daß mir die Debatten, wie wir ſie ſo eben gehört, mit Ausnahme deſſen, was Mister Richards eben ſo wahr als gründlich ange⸗ führt, ſehr widerlich in den Ohren klangen. Daß die Sklaverei, wie ſie bei uns exiſtirt, ein Uebel, ja ein Mackel unſerer freien Verfaſſungen ſey, das wiſſen wir Alle, fühlen es tief; aber es iſt eine Angelegenheit, die uns allein angeht, und in die ſich ein Fremder zu miſchen wohlweislich hüten ſollte, weil er nothwendig der Kenntniß des Gegenſtandes ermangelt, und ſtatt Licht über dieſe kitzliche Lebensfrage zu verbreiten, ſie nur verwirrt.— Jede bürgerliche Geſellſchaft hat das Recht, ja die Verpflichtung, gewiſſe Beſchrän⸗ kungen der Zulaſſung in ihre Mitte aufzuſtellen. Ich glaube Europa, das noch heut zu Tage Millionen von Iſraeliten vom Genuſſe bürgerlicher Rechte mehr oder weniger ausſchließt, die Emancipation ſeiner


