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„Ich glaube, Sie haben im Ganzen genommen Recht,“ verſetzte der Graf;„nur Schade, daß der Erde ſchönſte Freuden gerade wieder mit ſo vielen Entſagungen verbunden ſind!“
„Amadee!“ wandte er ſich zum Alten, der mit chasse caffé nun die Runde zu machen begann. „Woran denkſt Du jetzt?“
„Vergebung, Herr Graf, ich denke mir ſo allerlei.“
„Zum Beiſpiel?“ fragte der von ſeiner Taſſe nip⸗ pende Graf weiter:„war es der Rencontre bei St. Florent?“
„Nein, Herr Graf.“
„Oder die furchtbaren Tage von Nantes?— wo Deine Schweſter und— armer Knabe!— in dem Boote mit zwanzig Fuß breiten Fallthüren— 4
„Nein, Herr Graf, dieſe Alle habe ich zu vergeſſen geſucht.“
„Ja ja, alter Freund, Du haſt zu Deiner Zeit— den Hof und die königliche Familie gekannt,— den Marquis von Beaulieu und Charette und Marigny.“
Und während er ſo ſpricht, ſtreckt er die Hand dem alten Diener dar, der ſie mit Herzlichkeit erfaßt, und


