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faut iſt.— Den Creolen oder Franzoſen jedoch ge⸗ bührt der Vorzug in dieſer Eſpece phyſiognomiſcher Kritik; ihre Blicke ſind neugieriger, verrathen aber mehr Delikateſſe, Wohlwollen, obwohl ein leichter Anflug von Perfide auch wieder nicht zu verkennen iſt;— die der Unſrigen ſind wieder ſtarrer, firirter, bohrender. Auch die Haltung der Franzoſen iſt na⸗ türlicher, ungekünſtelter, franker. Man ſieht es ihnen an, daß gute Geſellſchaft das Element iſt, in dem ſte ſich von Jugend auf bewegt— ſie ſind ganz at their ease*), wogegen die Unſrigen, beſonders Mistreß Houſton, wieder ſo geſpreizt daſteht, als ob ſie die ganze Würde unſerer Pſeudo⸗Ariſtokratie zu reprã⸗ ſentiren hätte. Kommt mir wie eine Repräſentantin unſerer Geldariſtokratie vor, die oft mehr in Sorgen iſt, ihre neu erlangte Faſhionabilität, als ihre Geld⸗ ſäcke zu conſerviren; ſie muſtert Franzoſen und Creolen mit zweifelhaften Blicken, die erſt in ſüßes Lächeln aufthauen, als ſie die klaſſiſchen Namen: Le Comte de Roſſignolles, le Baron de Laſſalle, de Monteville und ſo weiter hört, Namen, die ſich an
*) Ungenirt. Correſpondirt mit der Franzoſen à leur aise.—


