Teil eines Werkes 
12. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : 4. Theil : Pflanzerleben : 2. Theil (1846)
Entstehung
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auf einer ähnlichen Tirer begriffen, nur daß Julie, weniger beweglich, auch kürzere Entfernungen liebt. Sie ſteht vor dem Wirthſchaftsgebäude, Doughby mit dem Aufſeher, einem Monſieur Tricot, vor dem Hundebehälter. Menou hält nämlich ein Dutzend Hunde, auf deren Zucht und Veredlung er viele Sorg⸗ falt verwendet. Es iſt eines ſeiner altadelichen Stecken⸗ pferde. Drei Bluthunde von der Höhe halbjähriger Kälber, furchtbare Thiere, aber dabei ungemein edel und ſchlank gebaut. Ddughby hat wieder irgend eine Teufelei im Kopfe; was es iſt, weiß ich noch nicht. Er ſchaut ſich die Hunde ſo inquiſitoriſch an, und man ſieht zugleich, daß ihm etwas durch den Sinn fährt, endlich kommt es heraus. Er will die Hunde heraus haben, ihren Gang und ſo weiter ſehen. Monſteur Tricot dagegen eint, wenn er vier Leben hätte, ſo möchte er es wagen; drei würden ſie in weniger Zeit nehmen, als nöthig wäre, eine Cotelette zu verzehren; bloß Monſieur de Menou könne ſie meiſtern. Doughby aber weint, er wolle es probiren.

Pah mit ihren Bluthunden und wildem Ge⸗ thiere! ſchreit er.Sag' Euch, Schwager, das wildeſte Gethier iſt der Menſch, der ledert ſie alle.