I.
Das Vaterhaus.
Es iſt ein entzückender Abend!— im Weſten der Pflanzung erglühen die Wälder wie ein wogendes Feuermeer, die gebrochenen Strahlen flammen durch Plaquemines, Traubenkirſchenbäume, Papaws und Peccans herüber— leuchten die ganze Landſchaft in ſtegender Glorie auf, ſie erſcheint wie die Hesperiden⸗ Gärten; die Giebel des Vaterhauſes neigen ſich und tanzen in dem verſchwimmenden Farbenſchmelze der Cotton⸗ und Akazienwipfel, Himmel und Erde ſchei⸗ nen in den lechzenden Strahlen des abſcheidenden Ge⸗ ſtirnes ſich noch einmal zu umarmen.— Es bebt Alles, zittert in den letzten Pulsſchlägen des Tages; Bäume und Sträuche, die Orangen⸗ und Citronen⸗ bosquets, die ſüdweſtlich und öſtlich vom Seechen ſich gegen das Negerdorf hinabwinden, ſchwimmen, die Negerhütten mit ihren winzigen Gärtchen ſcheinen zu tanzen in der ſeintillirenden Atmoſphäre, die unab⸗


