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herangezogen. Er ruft den beiden Schwiegereltern auf ihren eigenen Grund und Boden ein Willkommen zu, und drückt ihnen lachend die Hand, daß Beide aufſchreien über den Kentuckier⸗Scherz,— und Ma⸗ man greift zu ihrem Riechfläſchchen, er riecht ſtark nach Toddy, der unglückſelige Doughby. Aber etwas ungemein Grazibſes iſt zugleich in der Art, wie ſich der liebliche Familienknäuel auseinander windet, mit welchem Anſtand, welcher heitern Zuvorkommenheit ſie die Gäſte empfangen! In jeder Bewegung jenes altadeliche Aplomb, das ſich an ſeinem Platze weiß, und der Wortſchwall, ſo leer er im Ganzen an inne⸗ rem Gehalte iſt, zur Abwechslung in unſerem trockenen „How d'ye you do?“*) liebe ich ihn.—
Nach den erſten Begrüßungen führt Papa Menou ſeine Gäſte zum Wagen, einer eleganten Berline, mit zwei raſchen Rappen beſpannt, deren Leitung der ganz von uns überſehene Charles auf ſich nimmt, während wir, ſechs Stück, uns in die alte Familien⸗Caroſſe ein⸗ packen, ſammt Nachtſäcken, Koffern und Schachteln.
Und Louiſe wird abermals ſo wühlig, muthwillig, fröhlich, bald hätſchelt ſte die Maman, bald wieder
*) Wie befinden Sie ſich.


