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bischen Aderlaß ſchadet nichts,— laßt mich, theurer Howard, ein Mädchen wie Julie iſt es werth, daß Blut vergoſſen wird. Will ihm nichts thun, dem armen Narren, nur zeigen, mit wem er es zu thun hat. Wer möchte dem armen Narren, auf den die Landkrebſe ohnedem bereits ihre Scheeren ſpitzen, etwas zu leide thun? Schießt zu, Merbill!“ ſchrie er dem vor Galle wie eine Schlange ziſchenden und zappelnden Creolen zu, während er ſelbſt links und rechts ſprang, ſo daß weder Richards noch ich ihm beikommen konnten.
„Ihr alſo, Mounshur Tonson, wollt meine Braut?“ ſchrie er mit dem in ohnmächtiger Wuth noch immer zappelnden Creolen umherſpringend und ihn ſo heftig ſchüttelnd, daß er es vergeblich verſuchte, die zweite Piſtole auf ihn anzuſchlagen.„So ſchießt, da iſt meine Bruſt. Halt Howard, halt! thue ihm nichts, dem Schatten von Manne. Wer wird dem lieben Gott vorgreifen! Crapaudchen, Tonſonchen! Wie lange wollt Ihr es noch treiben? Geht nach Hauſe, legt Euch ſchlafen, beſtellt Euer Haus; aber laßt mich und Julie ungeſchoren. Ich habe ſie erobert,
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