Teil eines Werkes 
10. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen (1846)
Entstehung
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Kraft des Willens und ſtarre Ausdauer anlangt, ſo hat er doch wieder eine Tugend, die ihr nicht habt, eine Tugend, die eure kalten Quäckertugenden ſo ziemlich alle aufwiegt, und die ein wahrer Götterfunke iſt. Es iſt die Tugend großer, erhabener Empfin⸗ dungen, rein menſchlicher Regungen. Wohl waren es Tage der Wehmuth, die Tage von Achtzig und Einundachtzig, in denen die Väter der neuen Freiheit hinüberſchauten nach Oſten, mit Herzen, die Harren und Hoffen ſchier krank gemacht hatten! Ihre Arme waren beinahe erlahmt, ihre Schwerter ſtumpf ge⸗ worden im fünfjährigen Kampfe. Sie ſtritten wie Männer; aber auch Männer unterliegen endlich der Uebermacht; und ſie war furchtbar, dieſe Uebermacht. Da erhob das edle Frankreich ſeine kräftige Stimme, und reichte brüderlich ſeine Hand dem matten Schwim⸗ mer, dem todesmüden Kämpfer. Daß damals die dreizehn Sterne ſiegreich auf dem umwölkten Himmel hervortraten, mögen wir immerhin, ohne der eigenen Größe im Geringſten Abbruch zu thun, der großen Nation mit danken; ja die Menſchheit mag es ihr mit danken.—

Ah wie manche Königs⸗ und Fürſtenenkel,