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ganze Thal ein endloſer Sumpf geweſen. Und dieſe Zeit habe ich in meinen jungen Tagen geſehen!
Es war ein heiterer Morgen, der uns zwanzig Stunden nach unſerer Abfahrt in die Hauptſtadt unſeres Staates brachte. Wir waren bei der Schwe⸗ ſter Menou's abgeſtiegen. Ich eilte ſo eben zu dem wahrhaft ehrwürdigen Pater Antoine und dem nicht minder ehrwürdigen Rector, als ich an der Ecke der Kathedrale mich am Arme ergriffen fühlte.
„So eben recht, Richards,“ ſprach ich;„willſt Du mich im Merchants⸗Coffeehouſe erwarten? Ich bin in einer kleinen Viertelſtunde dort.“
„Aber warum dieſe Eile?“
„Frage nicht und warte.“
Wir ſchieden. Vater Antoine lächelte und der gute Rector auch, als ich ſie zu Madame beſchied. Ich eilte, um Richards abzuholen.
„Weißt Du, daß Clara ſchrecklich mit Dir zanken wird; Du magſt Dich nur zuſammennehmen. Ar⸗ thurine Macpherſon iſt ein ganz herrliches Geſchöpf, und ſie hält viel auf Clara.“
„Ja, weißt Du, daß ich im Ernſt geſonnen bin, mein Hageſtolzthum aufzugeben?“


