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Bette, und zwar ein doppeltes, als wenn ſie die Kataſtrophe vorausgeſehen hätten, mit allem Nöthi⸗ gen verſehen; ein fünfzehnjähriges ſchwarzes Mädchen arbeitete noch an den Moſchetto⸗Vorhängen,— das ganze Haus war wie durch einen Zauberſchlag um⸗ gewandelt.— 3
„Und wer hat den Plan zur Einrichtung dieſes Zimmers gegeben?“
„Das Mädchen iſt Louiſens Kammerzöfchen,“ lachte Menou;„ſte wird wohl vom Geiſte ihrer Ge⸗ bieterin inſpirirt ſeyn“
Die alte Sibylle kam mittlerweile an der Spitze meiner Unterthanen, die friſch, munter und jubelnd einhertanzten. Es waren zehn Burſche und fünf Mädchen darunter, die ich noch nicht kannte. Der junge Menon führte ſie mir nun als die meinigen vor; ſein Vater hatte ſie für mich, der ich das Sklavenhandeln verabſcheue, durch einen bewährten Freund einkaufen und hieher überſchiffen laſſen. Sie waren noch ſammt und ſonders, ſo wie die Mädchen, ledig.
Ich blickte Menou bedenklich an. Die Creolen er⸗


