— 25—
„Ach!“ ſeufzte er.
„Den Muth nicht verloren!“ rief ich ihm zu, „Bowſends iſt reich.“
Der Mann ſchüttelte den Kopf.„Zwei Mal hun⸗ derttauſend ſagt die Welt; aber morgen ſind es viel⸗ leicht nicht mehr zwanzig. Du kennſt unſere Newyorker. Der Aufwand iſt groß, und hat er die Töchter los, ſo fallirt er ſicher in acht Tagen.“
„Erſteht aber wieder um deſto glorreicher im näch⸗ ſten Jahre;“ tröſtete ich ihn.
„Ja, wenn das noch wäre,“ meinte der Nankee.
„Je nun,“ verſetzte ich lachend,„mit Hülfe eines ſo zarten Gewiſſens, wie das Deinige, wird es ihm nicht fehlen. Unterdeſſen nimmſt Du die ſchmachtende Margareth, und theilſt mit Deinen Mitbürgern das beneidenswerthe Loos, mit der blechernen Büchſe oder dem weiß geflochtenen Korbe Dich morgens auf dem Greenwichmarkte zu ergehen, und Deiner unterdeſſen ſanft ſchlummernden Gattin die Kartoffeln und geſal⸗ zenen Mackarels vor den Theetiſch zu legen, wofür Dir dann ihre ſchöne Hand eine Schale Bohea einzu⸗ ſchenken ſich herablaſſen wird; das iſt eine Antidote gegen die Dispepſia.“
Lebensbilder a. d. weſtl. Hemiſph. l. 3


